Bielefelder Sommertheater

Da tut sich was auf dem Klosterplatz! Das Bielefelder Sommertheater auf einem der schönsten Plätze der Stadt garantiert abwechslungsreiche Theaterperformances unter freiem Himmel. Einfach mal anhalten, neugierig werden und schauen, was passiert. Sich überraschen lassen nach Feierabend, beim Vorbeibummeln oder auf dem Weg nach Hause. Der Eintritt ist frei. Verschiedene Straßentheaterkompanien zeigen aktuelle, gesellschaftskritische und provokante Produktionen, die bewegen und zum Nachdenken anregen. An zwei Terminen im Sommer habt ihr die Möglichkeit, euch selbst von der Qualität unterschiedlicher Performances überzeugen zu lassen. Kommt vorbei!
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20.30 Uhr. 

 

Wie wollen wir die Welt für zukünftige Generationen hinterlassen?

Zwei Charaktere auf einer Mülldeponie, eine Frage im Zentrum des Geschehens: Welches Vermächtnis wollen wir zurücklassen? Mit »Inheritance« zeigt das Bielefelder Sommertheater am 31. August lustige Reise, geprägt von Clownerie und Denkanstößen. Zwei Protagonist*innen, die in den Müll geworfen werden. Müll, der Müll ist. Müll, den wir erzeugen. Müll, der kein Müll ist und den wir wegwerfen. Die Welt wird zu einem Meer aus Plastik. Und plötzlich bringt uns inmitten dessen die unerwartete Liebe dazu, einen Moment innezuhalten und unser Erbe zu verändern.
La Industrial Teatrera ist ein auf Clownerie spezialisiertes Straßenzirkus- und Theaterduo. 2002 gegründet, kreieren Jaume Navarro und Mamen Olías gemeinsam Shows, in denen sie durch Emotionen mit dem Publikum kommunizieren. Mit ihren Produktionen sind sie international unterwegs.

 

Wunderbare Poesie verwoben mit buntem Straßentheatertreiben

Seit über 30 Jahren spielt das Ton und Kirschen Theater – mit wenigen Ausnahmen – unter freiem Himmel. Ihre Bühne bauten sie in dieser Zeit an vielen unterschiedlichen Orten, wie Städten, Dorf Auen oder auf Äckern auf. In »The Open Door« nehmen die Darsteller*innen das Publikum am 14. September mit auf eine Reise durch die vergangenen Jahre, spüren der Zeit nach und geben ihr Gestalt. Im Zentrum des Geschehens steht eine Tür. Denn wie das außergewöhnliche Wandertheaterensemble selbst sagt: „Unsere ‚Tür‘ war bisher immer geöffnet, und wir können uns glücklich schätzen, dass sie weiterhin offen bleiben kann.“ Inspiration für »The Open Door« fand das Ensemble unter anderem in Texten von Shakespeare, Kafka, Lewis Caroll oder Gabriel Gárcia Márquez.