aktuelle Angebote

Das aktuelle Angebot steht unter dem Motto „Kultur gemeinsam gestalten!“ und ist Teil des Netzwerks kulturelle Bildung in Bielefeld. Das vollständige Veranstaltungsprogramm können Sie auch diesem Flyer entnehmen.

Mehrere kulturelle Bildungsträger der Freien Szene und der Stadt Bielefeld sowie der Universität Bielefeld laden Sie ein, das vorliegende Qualifizierungsprogramm gemeinsam zu gestalten. Die Teilnahme ist entgeltfrei. Nach Abschluss der Module erhalten Sie einen Qualifikationsnachweis über ihre Expertise in der kulturellen Bildungsarbeit.
Für die Teilnahme an einzelnen Modulen stellen wir Ihnen Teilnahmebescheinigungen aus.
Das Qualifizierungsprogramm richtet sich an Erzieher*innen, Lehrer*innen, Kunst- und Kulturakteur*innen, Kunst- und Kulturvermittler*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und anderer sozialer Einrichtungen, Studierende und allgemein Interessierte, die für kulturelle Bildung- und Forschungsprozesse verantwortlich sind, diese anregen oder nachhaltig aufbauen möchten. Je nach Thema und Angebotsform sind auch Vertreter*innen verschiedener Nutzer*innengruppen willkommen.

Das Tagesseminar richtet sich an Künstler*innen und Pädagog*innen, sowie an Studierende und interessierte Laien. Im Dreibund aus Universität AlarmTheater und Theater Bielefeld wird ein vielfältiges theoretisches wie praktisches Programm angeboten.

Interaktive Einheiten zur Selbstverortung der Teilnehmenden, wissenschaftliche Impulsvorträge zum Spannungsfeld Ästhetik und Pädagogik // Selbstdefinition der Akteure der kulturellen Bildung in Geschichte und Gegenwart.

Als Best Practice Beispiele werden das universitäre Projekt LakkBI vorgestellt, das die fächer­übergreifende, nachhaltige Implementierung kultureller Bildung in die Lehrer*innen­bildung zum Gegenstand hat, so wie die Vermittlungsstrategien des AlarmTheaters und des Theaters Bielefeld, inklusive Video-Dokumentationen und Live- Ausschnitten von Theaterarbeit mit Laien.

Das Tagesseminar inkludiert ein gemeinsames Mittagsessen sowie den gemeinsamen Ortswechsel vom AlarmTheater zum Theater Bielefeld. Es wird Raum für informellen Austausch und dem Andenken neuer Projekte und Kooperationen geben.

 

Dauer:
1 Tag (9.30-16.30 Uhr)

Termin:
21.10.2022

Referent*innen:
Martina Breinlinger und Britta Grabitzky, Theater Bielefeld; Prof. Dr. Susanne Miller, Prof. Dr. Petra Josting, Corinna Massek, Katherina Weber, Universität Bielefeld; Dietlind Budde und Harald Otto Schmid, AlarmTheater Bielefeld

Ort:
AlarmTheater und Theater Bielefeld

Netzwerke, Kooperationen und Kollaborationen – kaum andere, häufig synonym gebrauchte Begriffe haben in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit und Erwartungen in unterschiedlichen Bereichen der kulturellen Praxis, als auch im kulturpolitischen Diskurs erfahren. Vor diesem Hintergrund möchte der Workshop zum einen zu einer konzeptionellen Annährung der unterschiedlichen Formen von kultureller Zusammenarbeit betragen. Zum anderen sollen entlang dieser Konzepte beispielhafte Praxisformate für ein kulturelles Miteinander unter stark unterschiedlichen organisatorischen, finanziellen und strukturellen Bedingungen von Bielefelder Akteur*innen vorgestellt und diskutiert werden, um so einen praxisorientierten Mehrwert zu entfalten: Welche Formen von kultureller Zusammenarbeit gibt es und wie unterscheiden sie sich? Welcher Strukturen bedarf eine gelingende kulturelle Zusammenarbeit und welche Fallstricke lassen sich ausmachen? Welche Rolle spielt Kommunikation, Respekt und Vertrauen in diesen Kontexten? Ziel des Workshops soll daher sein, aufzuzeigen, wie vielfältig Formen von Zusammenarbeit, des Miteinander-Machens und des Voneinander-Lernens in der kulturellen Praxis, der kulturellen Bildung und angrenzenden Perspektiven aussehen, konzeptionell beschrieben und umgesetzt werden können.

 

Dauer:
1 Tag (9.30-16.30 Uhr)

Termin:
26.10.2022

Referent*innen:
Nike Schmidtka und N.N., Martina Buhl und N.N., Matthias Koch und N.N., Harald Otto Schmid, Rebecca Budde de Cancino und NN

Ort:
AlarmTheater

Idealerweise spiegelt sich die große Vielfalt der Menschen in unserer Gesellschaft auch in den Angeboten der Kulturelle Bildung. Doch wie lassen sich vielfältig zusammengesetzte Gruppen bilden und wie können die Teilnehmenden ihr kreatives Potential individuell und gemeinsam entfalten?

Das Seminar gibt eine Einführung und konkrete Anregungen für die ästhetische Praxis in und mit heterogenen Gruppen.

Neben einem Überblick über verschiedene Grundpositionen und -Konzeptionen offener, inklusiver und diverser Arbeitsweisen geht es um Strategien zur Bildung, Moderation und Anleitung vielfältig zusammengesetzter Gruppen, von der Methodik und Didaktik über Kooperationsmodelle bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Offene Übungs- und Laborphasen, sowie der kollegiale Austausch untereinander gibt Gelegenheit zur Entwicklung eigener Ideen für die Anbahnung und Praxis inklusiver und diverser Kultureller Bildung.

 

Teil 1, Datum 15.11.2022 von 16 bis 20 Uhr

Theorie und Praxis inklusiver und diverser kultureller Bildung

Entwicklung von Ideen für Projekte und die Anbahnung von Angeboten in eigenen Handlungsfeldern

 

Teil 2, Datum 29.11.2022 von 16 bis 20 Uhr

Vertiefung von Theorie und Praxis inklusiver und diverser kultureller Bildung

Austausch, Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Praxis inklusiver und diverser kultureller Bildung

Zur Mitwirkung eingeladen sind

Kulturschaffende verschiedener Sparten, Multiplikator*nnen der Kulturellen Bildung aus Kultur, Bildung, Sozialwesen, Jugendarbeit, Kreativwirtschaft, Politik und Verwaltung, sowie Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Alters- und Bevölkerungsgruppen

 

Dauer:
2 Tage (jeweils von 16:00 -20:00 Uhr)

Termine:
Dienstag, 15.11.22 + Dienstag, 29.11.22

Anbieter*innen:
Theaterwerkstatt Bethel / Volxakademie für inklusive Kultur, Jugendamt der Stadt Bielefeld

Referent*innen:
Matthias Gräßlin, Leiter der Theaterwerkstatt Bethel / Volxakademie für inklusive Kultur, Dozent für kulturelle Bildung, Lehrbeauftragter der Fachhochschule Bielefeld und der Fachhochschule der Diakonie, Claudia Meise, Jugendamt der Stadt Bielefeld, Lehrbeauftragte der Fachhochschule Bielefeld, Dr. Nicole Zielke, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterin der Theaterwerkstatt Bethel / Volxakademie für inklusive Kultur, Lehrbeauftragte der Universität Bielefeld und der Fachhochschule der Diakonie

Ort:
Theaterwerkstatt Bethel/Volxakademie für inklusive Kultur